Die Weinregion Weststeiermark
Mit einer Anaufläche von gut 750 ha ist die Weststeiermark die kleinste der drei steirischen Weinbauregionen. Sie ist der Schwerpunkt der Schilcherproduktion, der vor allem in den Gegenden um Eibiswald und Ligist zu seinen besten Qualitäten heranwächst und verarbeitet wird.
Die anderen besonders wichtigen Orte des weststerischen Weinbaus sind Stainz, Deutschlandsberg, Schwanberg, Groß St. Florian, Wies und Rassach. In der Weststeiermark herrschen Schiefer und Gneisböden vor. Die wichtigsten Rebsorten der Region sind der Blaue Wildbacher (aus dem der Schilcher gewonnen wird) und deutlich weniger noch Welschriesling, Weißburgunder und Zweigelt.
In der Weststeirmark wird der Weinbau vor allem sehr steilen Lagen betrieben, bis in Höhen, in denen meist in Österreich kein Weinbau mehr stattfindet. Der Weinbau in der Weststeiermark geht auf Erzherzog Johann zurück, der vor ca. 150 Jahren, als großer Fan des Schilcher, den Anbau des selben veranlasste. Bis heute ist der Schilcher die absolut dominierend Weinsorte der Steiermark - aber er ist nichts für jedermann, entweder liebt man ihn, oder man hast ihn, aber dazu finden Sie mehr im entsprechenden Kapitel.
Weiterführende Informationen zum Thema weststeirischer Wein:
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Schilcher